Das Gewicht muss stimmen

Voraussichtlich ab Juli 2016 ist die tatsächliche Bruttomasse eines jeden beladenen Containers vor der Verladung an Bord zu verifizieren.

(mih) Künftig ist die tatsächliche Bruttomasse eines jeden beladenen Containers zu verifizieren, bevor er an Bord eines Schiffes verladen wird – entweder durch Verwiegung des beladenen Containers als Ganzes oder durch Verwiegung aller Versandstücke/Ladungsteile sowie Ladungssicherungsmaterialien und durch Hinzufügen der Taramasse des Containers. Das hat das Maritime Safety Committee (MSC) der International Maritime Organization (IMO) auf seiner 93. Sitzung Ende Mai grundsätzlich beschlossen.

Die erforderliche Änderung in Kapitel VI Regel 2 des Internationalen Übereinkommens zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS) will das MSC auf seiner 94. Sitzung im November dieses Jahres herbeiführen. Stimmt das MSC den neuen Regelungen dann endgültig zu, werden sie im Juli 2016 in Kraft treten.

Differenzen zwischen der angegebenen und der tatsächlichen Bruttomasse eines Containers sind häufig vorhanden. Das haben Untersuchungen ergeben. Dies ist jedoch eher auf Ungenauigkeiten in der Gesamtmassenbestimmung eines Containers und auch auf Probleme im Dokumentationsablauf zurückzuführen, hingegen weniger auf vorsätzliche Falschdeklaration. In jedem Fall stellen falsch deklarierte Containergewichte ein Sicherheitsrisiko für Schiffe, deren Besatzungen, andere Ladung an Bord und Beschäftigte in den Häfen sowie bei vor- und nachgelagerten Beförderungen auf der Straße dar.

Das MSC hat, in Vorwegnahme der zu erwartenden neuen Regelungen, bereits Durchführungsrichtlinien (MSC.1/Circ.1475) dazu bekannt gemacht, damit sich Versender, Umschlagbetriebe und Beförderer rechtzeitig auf die zu erwartenden Änderungen vorbereiten können.

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