Selbstentzündung in Halden

In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Zwischenlager für recyclingfähige Stoffe entstanden. Nicht selten kommt es dort zu Bränden. Die BAM stellt eine neue Methode zur Prävention vor.

(ak) Die experimentelle Bestimmung der Lagertemperatur, bei der keine Selbstentzündung auftreten kann, ist schwierig. Daher ist in den letzten Jahren die numerische Simulation von Wärme- und Transportvorgängen als Alternative zur experimentellen Methode immer wichtiger geworden. Doch auch das thermische Verhalten von Massenschüttgütern, Recycling- und Deponiestoffen war im Realmaßstab bislang nur schwer einzuschätzen.

 

Die Arbeitsgruppe Brennbare Schüttgüter und Stäube, feste Brennstoffe der Abteilung II Chemische Sicherheitstechnik der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat daher ein Forschungsvorhaben durchgeführt und präsentiert ihre Ergebnisse in einem Leitfaden: Sie entwickelte eine zuverlässige Methode, um das Gefährdungspotenzial der Selbstentzündung von großen Haufwerken zu ermitteln.

 

Hierfür wurden die physiko-chemischen Stoffeigenschaften verschiedener Deponiegüter sowie deren reaktionskinetische Parameter der Selbstentzündung im Labor bestimmt. Durch eine Kombination der Daten konnten Haldengeometrien und Lagerungszeiten entwickelt werden, bei denen eine Selbstentzündung sicher vermieden wird. Davon können vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren, die den Hauptteil der Betreiberfirmen von Deponien und Recyclingbetrieben stellen.

 

Experten gehen davon aus, dass etwa ein Viertel der Brände in Haufwerken von Schüttgütern auf Selbstentzündung zurückzuführen ist. Schon bei niedrigen Temperaturen kann es zur Selbstentzündung von brennbaren Schüttungen kommen.

 

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