Deutscher Gefahrgut-Preis 2015 für Rainer Kogelheide

Damit wurde zum ersten Mal ein ausgewiesener Fachmann aus dem Bereich des Schienengütertransports mit dem traditionsreichen Preis geehrt.

(mih) Rainer Kogelheide, technischer Leiter und Mitglied des Managementboard von GATX Rail Europe, ist heute mit dem Deutschen Gefahrgut-Preis 2015 ausgezeichnet worden. Damit wurde zum ersten Mal ein ausgewiesener Fachmann aus dem Bereich des Schienengütertransports mit dem traditionsreichen Preis geehrt. Kogelheide ist der 25. Preisträger.

Die Jury würdigte sein mehr als 30 Jahre umfassendes erfolgreiches Engagement für mehr Sicherheit bei Gefahrgutbeförderungen auf der Schiene. In seiner beruflichen Laufbahn habe Kogelheide immer schon zahlreiche Berührungspunkte zum Gefahrguttransport gehabt, sagte Jürgen Tuscher, Geschäftsführer des Verbands der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI) und diesjähriger Sprecher der Jury. Gleichzeitig gestalte er in Verbänden und Gremien des Schienengüterverkehrs auf nationaler und europäischer Ebene sowohl die vorlaufenden Prozesse als auch die konkrete Umsetzung vieler gesetzlicher Regelungen aktiv mit. Viele Normen und Regelungen der vergangenen Jahre würden seine Handschrift tragen.

Allein ausschlaggebend sei für die Jury aber nicht die lange und erfolgreiche Arbeit in diversen Arbeitsgremien gewesen, so Tuscher. Wichtig war der Jury auch die innere Haltung, die Kogelheide zum Thema Gefahrgut und Sicherheit habe und die er als Leuchtturm einer gesamten Branche richtungsweisend vorlebe. Seine Maxime „Sicherheit geht vor – gerade beim Gefahrguttransport“ habe er in eine gesunde Balance zu den häufig auftretenden wirtschaftlichen Zwängen gebracht, denen er als Mann aus der Wirtschaft unterliege. Kogelheide zeige, dass dies möglich sei, und präge somit Beförderungen gefährlicher Güter per Bahn.

Vier Beispiele seines Wirkens:

  • Mitwirkung, um Crashpuffer und Überpufferungsschutzeinrichtungen an Tanks für besonders gefährliche Produkte einzuführen
  • Initiativen, um hohe Sicherheitsstandards im Gefahrgutsektor des Schienengüterverkehrs zu verankern
  • Klare Normen für mehr Sicherheit
  • Merkblatt „Betreiberpflichten“ des VPI.

Die Laudation bei der Festveranstaltung im Rahmen des „StorckSymposiums 2015 – 31. Internationale Gefahrgut-Tage Hamburg“ hielt Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), der auch den Preis überreichte.

Der Deutsche Gefahrgut-Preis wird seit 1991 jährlich von der Redaktion des Gefahrgut-Magazins „gefährliche ladung“ ausgeschrieben, das im Storck Verlag Hamburg – eine Marke von ecomed-Storck – erscheint. Die unabhängige Jury setzt sich aus zwölf führenden Vertretern der gefahrgutrelevanten Verbände, Organisationen und Behörden zusammen und wählt den Preisträger aus eingesandten Vorschlägen aus.

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