Deutscher Gefahrgut-Preis 2010

Der 20. Deutsche Gefahrgut-Preis ist an Dr. Eva Keßler von der 3M Deutschland GmbH gegangen. Gewürdigt wurden insbesondere ihre Leistungen bei der Einführung von GHS in Europa.

(ak) Für ihre Verdienste um die Gefahrgutsicherheit hat Dr. Eva Keßler den 20. Deutschen Gefahrgut-Preis erhalten. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, überreichte die vom Storck Verlag Hamburg gestiftete Auszeichnung am 21. Februar 2010 in Hamburg.

Seit 1989 kümmert sich die Preisträgerin bei der 3M Deutschland GmbH im Bereich Produktsicherheit um Sicherheitsdatenblätter, Kundenanfragen und Verbandsarbeit. Hinzu kam 1996 die Funktion der Gefahrgutbeauftragten. Drei Jahre später übertrug 3M ihr die europaweite Gefahrgutkoordination.

Vor allem die Leistungen Keßlers bei der europäischen Einführung des Global Harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) hatten die unabhängige Jury aus elf hochrangigen Vertretern von gefahrgutrelevanten Behörden, Verbänden und der Wirtschaft überzeugt. „Mit ihrem Engagement insbesondere im Bereich GHS-Klassifizierung und den Auswirkungen auf den Gefahrgutbereich hat sie Maßstäbe für die Zukunft gesetzt“, begründete Jury-Sprecherin Andrea Heid vom Verband der Chemischen Industrie e.V. die Entscheidung.

Als Expertin für GHS-Klassifizierung habe Keßler ihr Wissen in die Verbandstätigkeit des VCI eingebracht. Über den europäischen Chemieverband Cefic und den europäischen Klebstoffverband Feica nahm sie auch Einfluss auf die Arbeit nationaler und internationaler Gremien. Die Preisträgerin habe zudem durch ihre intensive ehrenamtliche Tätigkeit dazu beigetragen, dass die Gefahrgutvorschriften in der Praxis sachgerecht umgesetzt werden. Bei zahlreichen Veranstaltungen wie denen des VCI in den Jahren 2004 bis 2010 informierte sie ausführlich über die im Zusammenhang mit dem GHS zu erwartenden Änderungen für den Transportbereich.

 

In ihrer Erwiderung ging Keßler auf die immer enger werdende Verbindung von GHS und den UN-Modellvorschriften ein. Eine weitere Harmonisierung hält sie für den richtigen Weg: „Es macht auf Dauer wenig Sinn, unterschiedliche Kriterien für diese beiden Bereiche zu haben.“ Sie plädierte jedoch dafür, sämtliche Aspekte und Konsequenzen sorgfältig abzuwägen. Insbesondere müsse dem noch jungen GHS noch ein wenig Zeit gegeben werden: für die Weiterentwicklung, den Vergleich von Erfahrungen anderer Länder sowie zur Erprobung in der Praxis.

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