49 CFR angepasst
Die PHMSA harmonisiert US-amerikanische Gefahrgutvorschriften mit internationalen Standards.
(mih) Die Pipeline and Hazardous Materials Safety Administration (PHMSA) des US-amerikanischen Verkehrsministeriums (DOT) hat die Final Rule HM-215P mit Datum vom 26. Juli 2022 im Federal Register bekannt gemacht. Die PHMSA ändert damit die Hazardous Materials Regulations (HMR; 49 CFR Teil 171 bis 180), um sie an internationale Vorschriften und Normen (u.a. ICAO-TI 2021-2022, IMDG-Code Amdt. 40-20, 21. Ausgabe der UN-Modellvorschriften, IAEA-Regulations for the Safe Transport of Radioactive Material, Ausgabe 2018, IAEA Safety Standards Series No. SSR-6 (Rev.1) sowie OECD-Richtlinien für die Prüfung von Chemikalien) anzugleichen. Die Änderungen treten am 25. August 2022 in Kraft.
Die Änderungen betreffen richtige Versandbezeichnungen, Gefahrenklassen, Verpackungsgruppen, Sondervorschriften, Verpackungszulassungen, Mengenbeschränkungen für Beförderungen per Flugzeug und Anforderungen an die Stauung an Bord von Seeschiffen. Darüber hinaus soll damit auch eine Angleichung an die kanadischen Gefahrgutvorschriften erreicht werden.
Die PHMSA geht davon aus, dass die Anpassungen die Transporteffizienz unter Beibehaltung des hohen Sicherheitsstandards steigern. So soll der sichere Transport von Impfstoffen und medizinischem Material verbessert werden, indem unnötige Vorschriften gestrichen werden, welche die internationale Beförderung solcher Güter behindern. Zudem berücksichtigt diese Final Rule die erwartete Zunahme des Transportvolumens von Lithiumbatterien im zwischenstaatlichen Handel aufgrund von E-Mobilität und Anwendungen in anderen Wirtschaftszweigen.
-
09.10.2026 Internationale Gefahrgut-Tage Hamburg: Sind Sie dabei?
-
24.09.2026 Kostenlose Leseprobe: Das ist doch nur Abfall
-
08.09.2026 Kostenlose Leseprobe: Alternative Methoden zur Risikoermittlung
-
03.09.2026 Haftungsfalle Gefahrgut – Wer haftet wirklich, wenn etwas schiefläuft?
-
03.09.2026 Online-Umfrage unter Gefahrgutbeauftragten

