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Gefährdung durch begaste Container

Die EU-OSHA hat ein Diskussionspapier zum Umgang mit begasten Containern, die in Häfen umgeschlagen werden, veröffentlicht.

30.11.2018 | Industrie, Handel, Arbeitsschutz | Meldungen

(mih) Begaste Container können ein Gesundheitsrisiko für Arbeitnehmer, welche den enthaltenen Begasungsmitteln ausgesetzt sind, darstellen. Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat nun ein Diskussionspapier zum Umgang mit begasten Containern in Häfen veröffentlicht.

Darin werden die potenziellen Sicherheits- und Gesundheitsrisiken untersucht, die bei der Exposition von Arbeitnehmern mit Begasungsmitteln auftreten können, wenn mit Pestiziden begaste Container in Häfen umgeschlagen werden. Dazu wurden die internationalen Rechtsvorschriften und Veröffentlichungen (wissenschaftliche Publikationen sowie Leitlinien und Artikel) analysiert, die Risiken für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit identifiziert und praktische Beispiele für Präventivmaßnahmen und -strategien beschrieben.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es sowohl bei den Kenntnissen als auch bei den Präventionspraktiken große Lücken gebe. Das Problem werde häufig auch deshalb unterschätzt, weil negative gesundheitliche Auswirkungen kaum erfasst würden und begaste Container nur selten korrekt gekennzeichnet seien. Die Empfehlung lautet, Kontrollmaßnahmen wie Gefährdungsbeurteilungen von Containern vor dem Öffnen, routinemäßige Prüfungen von in den Häfen ankommenden Containern und Maßnahmen zur Durchsetzung von Kennzeichnungsvorschriften für Container zu priorisieren.


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