ECHA erhöht Anzahl der Konformitätsprüfungen

Etwa ein Drittel aller registrierten Stoffe sollen bis 2027 überprüft werden.

(ur) Auf einen Vorschlag der EU-Kommission hin soll das derzeitige Mindestziel von fünf Prozent für Konformitätsprüfungen auf 20 Prozent der REACH-Registrierungsdossiers in jedem Mengenbereich angehoben werden. Dies bedeutet, dass etwa 30 Prozent aller registrierten Stoffe überprüft werden. Diese Zielerhöhung ist Teil eines von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) und der Kommission gemeinsam getragenen Aktionsplans, um Mängel in den Registrierungsdossiers zu beheben und die Industrie zu ermuntern, ihre Chemikalien-Sicherheitsdaten zu verbessern.

Björn Hansen, Executive Director der ECHA, erklärt: „Die Verbesserung der Einhaltung der Gesetze in den kommenden Jahren hat für uns oberste Priorität. REACH-Daten bilden die Grundlage für das gesamte Chemikalienmanagementsystem der Europäischen Union. Gemeinsam mit der Kommission und den Mitgliedstaaten verpflichten wir uns, diese konkreten Maßnahmen zur Bekämpfung von Verstößen und zur Verbesserung der Chemikaliensicherheit in Europa zu ergreifen. Um dies zu erreichen, brauchen wir auch ein starkes Engagement der europäischen Industrie, um ihre Bemühungen im Rahmen von REACH zu verstärken. “

Ziel der ECHA ist es, alle Registrierungsdossiers zu überprüfen, die bis 2018 eingereicht wurden: bis 2023 für Stoffe, die über 100 Tonnen pro Jahr registriert sind, und bis 2027 für Stoffe im Mengenbereich von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr. Die Behörde überprüft auch die Konformität von mindestens 30 Prozent der Stoffe und stellt sicher, dass alle Stoffe überprüft werden, für die weitere Informationen erforderlich sind. Hierzu zählen beispielsweise Stoffe mit gefährlichen Eigenschaften oder solche, bei denen mehr Daten generiert werden müssen, um auf ein potenzielles Risiko schließen zu können. Ähnliche Stoffe werden in Gruppen bewertet, um die Effizienz zu steigern und die Kohärenz der Vorschläge für weitere Regulierungsmaßnahmen zu gewährleisten. Bei Stoffen mit hoher Tonnage wird die ECHA bis Ende 2020 entscheiden, ob sie eine Priorität für das Risikomanagement, für die Datenerzeugung oder derzeit eine niedrige Priorität für weitere Maßnahmen darstellen.

Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, will die ECHA intern Mitarbeiter umverteilen und für Bewertungsaufgaben einsetzen. Weitere Maßnahmen umfassen die Vereinfachung der Entscheidungen zur Konformitätsprüfung, die Verbesserung der Durchsetzung, die Interaktion mit Branchenverbänden, um sicherzustellen, dass die Registranten ihre Konformitätsbemühungen verstärken, und die Einrichtung eines transparenten Überwachungssystems für die erzielten Fortschritte.

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