Unfälle untersuchen, Ursachen identifizieren
Cefic, ECTA und FECC haben gemeinsam „Best Practice Guidelines“ erarbeitet, um Zwischenfälle bei der Beförderung chemischer Produkte unter die Lupe zu nehmen.
(mih) Der Europäische Chemieverband (Cefic), die European Chemical Transport Association (ECTA) und der Europäische Verband der Chemiehändler (FECC) haben gemeinsam Leitlinien veröffentlicht, wie sich Unfälle bzw. Zwischenfälle in der Logistik untersuchen und Ursachen identifizieren lassen: Guidelines for investigation of logistics incidents and identifying root causes.
Der Schwerpunkt der Leitlinien liegt darauf, Unfälle, Beinaheunfälle und Zwischenfälle zu untersuchen, die sich bei der Beförderung chemischer Produkte außerhalb von Werksgeländen und damit zusammenhängenden Tätigkeiten ereignet haben. Es sind alle Verkehrsträger, das Be- und Entladen sowie Vorgänge an Terminals, in Lagern und Tankreinigungsanlagen berücksichtigt.
Ziel der Leitlinien ist es, mit ihrer Hilfe Vorfälle zu untersuchen sowie Ursachen und Korrekturmaßnahmen zu ermitteln, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. Angesprochen sind alle Beteiligten in der Lieferkette: u.a. Chemikalienhersteller, Logistiker, Distributoren, Lagerhalter und Tankreinigungsanlagen.
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