Hohes Krebsrisiko für Feuerwehrleute
Eine Untersuchung der WHO zeigt, dass für Feuerwehrleute ein hohes Risiko für berufsbedingte Krebserkrankungen existiert.
(fu) Feuerwehrleute haben ein höheres Risiko als bisher bekannt, an Krebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kam eine internationale Expertengruppe, die von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO mit Untersuchungen beauftragt worden war. Die Auswirkungen der Arbeit von Feuerwehrleuten auf den Körper gelten nun als „mit Sicherheit krebserzeugend“.
Die Einstufung markiert eine deutliche Verschiebung in der Position der IARC zum beruflich bedingten Krebs von Feuerwehrleuten. Sie wird voraussichtlich Konsequenzen haben: von der laufenden medizinischen Forschung bis hin zu möglichen Änderungen von Vorschriften. Die IARC-Arbeitsgruppe fand ausreichende Beweise für Krebs beim Menschen für Mesotheliom, das zu den Asbestosen gehört, und für Blasenkrebs sowie begrenzte Beweise für mehrere andere Krebsarten.
Jahrzehntelang hatte die IARC die berufliche Exposition von Feuerwehrleuten als „Gruppe 2B“ – „möglicherweise“ krebserzeugend – eingestuft. Die neue Klassifizierung ist der Höhepunkt einer 20-jährigen Bemühung der International Association of Fire Fighters (IAFF) um die Unterstützung der IARC im Kampf gegen berufsbedingte Krebserkrankungen.
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