Die meisten Störfälle gab es in chemischen Anlagen
ZEMA veröffentlicht Jahresbericht 2018-2019 zu meldepflichtigen Ereignissen nach der Störfall-Verordnung
(ur) In den Jahren 2018 und 2019 hat die Zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle und Störungen in verfahrenstechnischen Anlagen (ZEMA) 50 meldepflichtige Störfälle und Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebs in deutschen Industrieanlagen registriert – die meisten in Chemieanlagen. Dies geht aus dem Anfang März 2022 veröffentlichten Jahresbericht 2018-2019 der ZEMA hervor.
Die häufigste Ursache der Ereignisse waren menschliches Fehlverhalten, die häufigsten Folgen die Freisetzungen von Gefahrstoffen gefolgt von Bränden. Es wurden 4 Todesfälle gemeldet, 75 Personen wurden verletzt. Bei sieben Ereignissen wurden Umweltschäden innerhalb und bei einem Ereignis Umweltschäden außerhalb des Betriebsbereiches angezeigt.
Die ZEMA am Umweltbundesamt (UBA) registriert seit 1991 zentral für Deutschland alle meldepflichtigen Ereignisse in Anlagen, die der Störfall-Verordnung unterliegen.
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