Thüringens Tunnel bleiben gesperrt

Die Tunnelkette der Autobahn A 71 unter dem Thüringer Wald bleibt vorerst für Gefahrguttransporte komplett gesperrt.

(skl) - „Für betroffene Firmen wird das immer unverständlicher“, so der Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes des Verkehrsgewerbes in Thüringen, Martin Kammer. Sowohl der Verband, als auch die drei Thüringer Industrie- und Handelskammern haben das Innen- sowie das Verkehrsministerium Thüringens wiederholt aufgefordert, die Tunnel der A 71 wenigstens für die Tunnelbeschränkungscodes D und E zu öffnen. Dann müssten zahlreiche Gefahrguttransporte aus der Chemieregion Halle-Bitterfeld nicht mehr über die gefährlichen Straßen des Thüringer Waldes fahren, sondern könnten ohne größere Gefahr die Tunnel nutzen.


„Es ist einem Unternehmen, das wirtschaftliche Interessen verfolgt, schwer zu erklären, dass ein mit Diesel beladener Lastzug den einstündigen, gefährlicheren Umweg über den Rennsteig fahren muss und ein mit Biodiesel beladener Lastzug den Tunnel passieren darf“, so Kammer weiter. In skandinavischen Ländern oder den Alpenstaaten dürften alle Gefahrgüter durch die dortigen, teils längeren Tunnel. Die Tunnelkette der vor rund 15 Jahren fertiggestellten A 71 besteht aus vier Tunneln, der längste ist mit rund acht Kilometern der Rennsteigtunnel.


Thüringens Innenminister Georg Maier verwies gegenüber der Thüringer Allgemeinen darauf, dass vor einer Freigabe der Tunnelkette für Gefahrgut die zuständigen Feuerwehren massiv aufgerüstet werden müssten. Das sei aktuell kaum umzusetzen. Der Minister sicherte aber eine Prüfung zu, die Tunnel nachts für bestimmte Gefahrgutkategorien freizugeben. Er verwies auf das Beispiel Hamburger Elbtunnel.

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