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Gefahrgutunfälle auf deutschen Straßen rückläufig

Im Jahr 2015 haben sich 156 Gefahrgutunfälle auf deutschen Straßen ereignet. In den beiden Jahren zuvor waren es 163 bzw. 206 Unfälle.

13.02.2017 | Landverkehr - ADR, RID und ADN | Meldungen

(skl) Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat vor Kurzem ihre Statistik der „Straßenverkehrsunfälle beim Transport gefährlicher Güter“ aktualisiert. Demnach ereigneten sich im Jahr 2015 genau 156 Gefahrgutunfälle auf deutschen Straßen. Bei 118 dieser Unfälle kam es zu Personenschäden, diese ereigneten sich etwa zu gleichen Anteilen auf Bundesautobahnen (46 Unfälle), außerorts ohne BAB (38) und innerorts (34). Insgesamt kamen dabei vier Menschen ums Leben und 169 wurden verletzt.

Die Zahlen sind besser als in den Vorjahren: So hatten sich 2014 auf deutschen Straßen noch 163 Gefahrgutunfälle mit 181 Verletzten und elf Getöteten ereignet. 2013 waren es sogar 206 Unfälle mit 189 Verletzten und acht Getöteten.

Von den 156 Gefahrgutunfällen des Jahres 2015 entfielen 52 auf die Gefahrklasse 3, 33 Unfälle auf Sammelladungen und 20 auf die Klasse 9. Gefahrgutfreisetzungen weist die BASt-Statistik wegen „implausibler Angaben“ schon seit Jahren nicht aus. Erfasst wird hingegen noch die Art der an den Unfällen beteiligten Nutzfahrzeuge: So entfielen im Jahr 2015 73 Gefahrgutunfälle und damit knapp die Hälfte auf Tankauflieger und -aufbauten, 51 auf Sattelzüge mit Stückgütern und 32 auf Lkw mit festem Aufbau (Stückgüter). Der Anteil ausländischer Güterkraftfahrzeuge an den Unfällen betrug 14 %.


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