Hautsensibilisierende Stoffe in Verbrauchergemischen
Die BAuA hat dazu einen Untersuchungsbericht veröffentlicht. Die gewonnenen Erkenntnisse und Daten bieten eine Grundlage für weitere Untersuchungen.
(mih) Verschiedene Behörden haben gemeinsam hautsensibilisierende Stoffe in Gemischen, die an Verbraucher abgegeben werden, untersucht und bewertet. Im Fokus standen dabei Gefahreneigenschaften, Exposition und mögliche Alternativen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) angesiedelte Bundesstelle für Chemikalien (BfC) haben diese Stoffe gemeinsam mit den zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten näher betrachtet. Auslöser waren Aktivitäten der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zur Verwendung von hautsensibilisierenden Stoffen in Gemischen für Verbraucher.
Die umfangreichen gewonnenen Daten und Erkenntnisse wurden in dem englischsprachigen Bericht „Assessment of skin sensitising substances in consumer mixtures: hazard, exposure and analysis of alternatives“, welchen die BAuA veröffentlicht hat, gebündelt und aufbereitet. Die Ergebnisse bieten eine fundierte Grundlage für mögliche weitere Untersuchungen oder um Regulierungsmaßnahmen zu schaffen.

