Das Forum Abfalluntersuchung der LAGA hat Hinweise zusammengestellt, um Abfälle hinsichtlich PFAS reproduzierbar untersuchen zu können.
(mih) Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind persistent und besitzen teilweise bioakkumulierende und toxische Eigenschaften (PBT). Trotz zahlreicher Regulierungen und Beschränkungen werden PFAS noch vielfach verwendet, was die Probenahme und Untersuchung von Abfällen mit PFAS-Verdacht vor Herausforderungen stellt.
Für die einzelnen Umweltkompartimente existieren unterschiedliche Vorgaben hinsichtlich zu bewertender Einzelstoffe und der Analytik. Insbesondere bei der Verwertung von Abfällen mit PFAS-Verunreinigungen sind oftmals mehrere Rechtsbereiche relevant, was eine einheitliche Bewertung erschwert und Mehrfachuntersuchungen zur Folge haben kann.
Mit den Fachlichen Hinweisen zur Untersuchung von Abfällen mit PFAS-Verdacht (Stand: Juni 2026) will das Forum Abfalluntersuchung der Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) Hilfestellungen geben, um Abfälle hinsichtlich PFAS reproduzierbar untersuchen zu können. Ziel des Papiers sei es, einheitliche Analyseverfahren vorzuschlagen, fachlich zu bewerten sowie klare Zielsetzungen und Grenzen der jeweiligen Verfahren aufzuzeigen.
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