Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen

Mehr als zehn Millionen Liter wassergefährdende Stoffe wurden 2018 freigesetzt.

(ur) Bei 2.448 registrierten Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen traten im Jahr 2018 über 10,3 Millionen Liter Schadstoffe unkontrolliert in die Umwelt aus. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) verringerte sich dabei die Zahl der Unfälle gegenüber 2017 (2.714) um etwa zehn Prozent. Auch die im Vergleich zum Vorjahr freigesetzte Menge wassergefährdender Stoffe (2017: 10,76 Millionen Liter) fiel um 450.000 Liter oder 4,2 Prozent geringer aus. Von den freigesetzten Schadstoffen konnten 2017 mehr als die Hälfte (52,2 Prozent) nicht wiedergewonnen, anschließend genutzt oder ordnungsgemäß entsorgt werden. 2018 fiel hier die Quote mit 31,3 Prozent für die Umwelt besser aus.

w_assergef_2008_2018.jpgBei Verkehrsunfällen mit Eisenbahn-, Straßen-, Wasser- und Luftfahrzeugen ereigneten sich 1.713 Unfälle, bei denen 700.000 Liter wassergefährdende Stoffe freigesetzt wurden. Im Vorjahr wurden 260 Unfälle (1.973) mehr registriert, bei denen aber etwa 140.000 Liter weniger freigesetzt wurden. 2018 konnten 210.000 Liter nicht wiedergewonnen werden. Dies entspricht 30,2 Prozent der freigesetzten Menge. 2017 konnten knapp 40 Prozent nicht wiedergewonnen werden.

Jauche, Gülle, Silagesickersaft, Gärsubstrat sowie vergleichbare in der Landwirtschaft anfallende Stoffe, so genannte JGS-Stoffe, haben nach wie vor mengenmäßig den höchsten Anteil an Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen. In großen Mengen oder bei besonderen örtlichen Verhältnissen kann JGS Gewässer und Böden gefährden. Bei 163 Unfällen im Jahr 2018 wurden davon 7,3 Millionen Liter freigesetzt. Das entspricht mehr als 70 Prozent der 2018 insgesamt freigesetzten Menge an wassergefährdenden Stoffen.

Bei den 30 registrierten Unfällen mit Biogasanlagen wurden 3,8 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe freigesetzt. Davon konnten eine Million Liter (26 Prozent) nicht wiedergewonnen werden und verunreinigten überwiegend Oberflächengewässer.

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