Feuerlöschschäume: Umstellung auf fluorfreie Alternativen
Ein Leitfaden der EU will dabei unterstützen, anhand von Optionen und anschaulichen Fallstudien fundierte Entscheidungen treffen zu können.
(mih) Die Europäische Kommission hat in Zusammenarbeit mit der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) und Experten aus den EU-Ländern den „EU-Leitfaden für die Umstellung auf fluorfreie Feuerlöschschäume“ erstellt. Der Leitfaden will Akteure dabei unterstützen, von Feuerlöschschäumen, die per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) enthalten, auf fluorfreie Alternativen umzustellen. Und zwar gemäß den regulatorischen Anforderungen der Verordnung (EU) 2019/1021 über persistente organische Schadstoffe (POP) und der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH).
Darin sind bewährte Verfahren, technische und regulatorische Erkenntnisse sowie praktikable Lösungen zusammengefasst, um Betreiber und Regulierungsbehörden bei der Umstellung zu unterstützen und gleichzeitig hohe Brandschutz- und Umweltschutzstandards einzuhalten. Dabei enthält der Leitfaden keine Vorschriften zu den Methoden, um Konformität zu erreichen, sondern er bietet stattdessen eine Reihe von Optionen und anschaulichen Fallstudien, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.
Der Leitfaden berücksichtigt laut ECHA auch die Anforderungen der bevorstehenden REACH-Beschränkung für PFAS in Feuerlöschschäumen, die im April 2025 vom REACH-Ausschuss der Europäischen Kommission beschlossen wurde und voraussichtlich noch in diesem Jahr von der Kommission formell verabschiedet wird.
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