Die Bundesregierung verfolgt mit Nachdruck das Vorhaben, Berufskraftfahrern den Einstieg in die Tätigkeit zu erleichtern.
(os) Das Bundeskabinett hat am 27. Mai 2026 die vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) vorgelegte Änderungsverordnung zur Berufskraftfahrerqualifikationsverordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften beschlossen. Dadurch soll die Grundlage geschaffen werden für eine langfristige Fachkräftegewinnung – auch aus dem Ausland.
Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr, erläuterte dazu: „Ohne unsere Berufskraftfahrer in der Logistik und im ÖPNV würde Deutschland stillstehen. Mit der Änderungsverordnung bauen wir Zugangshürden ab und bringen Fahrerinnen und Fahrer schneller in den Job. Zum Beispiel soll die Prüfung für die beschleunigte Grundqualifikation in mehreren Fremdsprachen möglich sein. Außerdem schaffen wir die Voraussetzungen, dass in der EU umgetauschte Führerscheine aus Drittstaaten künftig auch in Deutschland anerkannt werden. Aber klar ist auch: Unsere Maßnahmen können langfristig nur greifen, wenn die Branche selbst aktiv wird und den Job für Bus- und Lkw-Fahrer attraktiver macht.“
Die Änderungsverordnung sieht unter anderem folgende Punkte vor:
Geplant ist, dass die Änderungsverordnung noch in diesem Jahr in Kraft tritt.
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