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Sprengstoffrecht aktualisiert

Das SprengG und die 1. SprengV werden angepasst, um die Richtlinien 2013/29/EU und 2014/28/EU sowie die Durchführungsrichtlinie 2014/58/EU umzusetzen.

16.06.2017 | Industrie, Handel, Arbeitsschutz | Meldungen

(mih) Im BGBl. sind umfangreiche Änderungen des Sprengstoffrechts bekannt gemacht worden:

  • Fünftes Gesetz zur Änderung des Sprengstoffgesetzes (SprengG), vom 11. Juni 2017 (BGBl. 2017 I S. 1586): Es bezieht sich auf das SprengG in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. September 2002 (BGBl. 2002 I S. 3518), zuletzt geändert durch Art. 109 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. 2017 I S. 626).
  • Zweite Verordnung zur Änderung der Ersten Verordnung zum SprengG (1. SprengV), vom 11. Juni 2017 (BGBl. 2017 I S. 1617): Sie bezieht sich auf die 1. SprengV in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1991 (BGBl. 1991 I S. 169), zuletzt geändert durch Art. 110 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. 2017 I S. 626).

Das Gesetz und die Verordnung treten am 1. Juli 2017 in Kraft; allerdings gelten die neuen Bestimmungen über den Konformitätsnachweis und die CE-Kennzeichnung für Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände sowie bestimmte Übergangsregelungen bereits ab 17. Juni 2017. Das Gesetz und die Verordnung dienen dazu, das SprengG und die 1. SprengV an europäisches Recht anzupassen:

  • Richtlinie 2013/29/EU […] vom 12. Juni 2013 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bereitstellung pyrotechnischer Gegenstände auf dem Markt (ABl. L 178 S. 27),
  • Richtlinie 2014/28/EU […] vom 26. Februar 2014 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bereitstellung auf dem Markt und die Kontrolle von Explosivstoffen für zivile Zwecke (ABl. L 96 S. 1),
  • Durchführungsrichtlinie 2014/58/EU […] vom 16. April 2014 über die Errichtung eines Systems zur Rückverfolgbarkeit von pyrotechnischen Gegenständen gemäß der Richtlinie 2007/23/EG […] (ABl. L 115 S. 28).

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