Konferenz der Gefahrgut-Trainer in Kopenhagen
US-amerikanischer Verband strebt eine verpflichtende Zertifizierung von Gefahrgut-Ausbildern an.
(uh) Die angloamerikanisch basierte Dangerous Goods Trainers Association (DGTA) mit Sitz in Reston, Virginia (USA), hat sich zum Ziel gesetzt, einen weltweiten Standard für eine zertifizierte Ausbildung von Gefahrgut-Ausbildern zu schaffen. Diese sollen gewährleisten,
- sich mit den Gefahrgutregelungen auszukennen,
- mit den Vorschriften auf dem jeweils aktuellen Stand zu sein,
- den durch Best Practices festgelegten Standards an die Ausbildung zu entsprechen.
Angestrebt wird eine verpflichtende Zertifizierung von Gefahrgut-Ausbildern (durch DGTA). Die Organisation hat bereits 2011 den Status als Non-Governmental Organisation (NGO) bei UN erreicht.
Vom 3. bis 5. April 2013 wird die DGTA nun ihre erste Gefahrgut-Konferenz in Europa – in Kopenhagen – veranstalten. Zu den Referenten, die über die aktuelle Rechtsfortschreibung sprechen, gehören klangvolle Namen aus den Verkehrsministerien wie Claude Pfauvadel (Frankreich), Gudula Schwan (Deutschland) und Jeff Hart (Großbritannien) sowie Katherine Rooney (ICAO). Sie sind zudem gemeinsam mit Vertretern der schwedischen, slowakischen und britischen Behörden Vortragende und Diskutanten zum Thema der Standardisierung von Ausbildungsanforderungen.
Der dritte Tag ist ganz als „Trainer Day“ mit Workshops konzipiert.
Mit der Veranstaltung angesprochen sind Ausbilder und Trainingsveranstalter, die ihre Professionalität unter Beweis zu stellen suchen. Konferenzsprache ist Englisch.
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