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REACH: neun Anhänge angepasst

Die Europäische Kommission hat die Registrierungspflichten und anderweitigen Verpflichtungen bezüglich Nanomaterialien präzisiert.

05.12.2018 | Gefahrstoffe, GHS, REACH, Lagerung | Meldungen

(mih) Die Europäische Kommission hat die Anh. I, III, VI, VII, VIII, IX, X, XI und XII der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) geändert. Mit der Verordnung (EU) 2018/1881 vom 3. Dezember 2018 (ABl. 2018 L 308 S. 1) werden künftig Nanoformen von Stoffen berücksichtigt.

Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender haben laut REACH spezifische Registrierungspflichten. Danach müssen sie Daten über die von ihnen hergestellten, eingeführten oder verwendeten Stoffe gewinnen, um die mit diesen Stoffen verbundenen Risiken bewerten sowie geeignete Risikomanagementmaßnahmen entwickeln und empfehlen zu können. In einer Folgenabschätzung war die Europäische Kommission u.a. zu dem Schluss gelangt, dass die Registrierungspflichten und anderweitigen Verpflichtungen bezüglich Nanomaterialien präzisiert werden müssen.

Dies geschieht mit der Verordnung (EU) 2018/1881, die am 24. Dezember 2018 in Kraft tritt und ab 1. Januar 2020 gilt. Hersteller und Importeure, die Stoffe mit Nanoformen entweder als Nicht-Phase-in-Stoffe oder als Phase-in-Stoffe gemäß Art. 5 REACH registrieren lassen, sowie nachgeschaltete Anwender, die Stoffsicherheitsberichte erstellen, dürfen diese Verordnung jedoch bereits vor 1. Januar 2020 anwenden.


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