Auszeichnung für Lackadditiv

Ein neues Lackadditiv der Bernd Schwegmann GmbH & Co. KG kann einen krebsverdächtigen Stoff ersetzen. Dafür erhielt das Unternehmen den 7. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis.

Mit ihrem Lackadditiv überzeugte die Bernd Schwegmann GmbH & Co. KG die unabhängige Jury des mit 5.000 Euro dotierten Preises: Antigel KF kann das als Antioxidans eingesetzte Methylethylketoxim (Meko) ersetzen.

 

Meko verhindert zwar Hautbildungen auf Farben und Lacken, steht jedoch im Verdacht, Krebs erzeugen zu können. Zudem fördert der Stoff die Bildung von Allergien. Im Gegensatz zu Meko ist Antigel KF nach Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG nicht einzustufen. Während Meko zu 100 Prozent eine flüchtige organische Verbindung (VOC) ist, hat Antigel KF einen deutlich geringeren VOC-Anteil von 17 Prozent und leistet damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz der menschlichen Gesundheit, sondern auch zum Schutz der Umwelt vor schädlichen Emissionen. Die ausgewogene Kombination eines Alcanolamins mit überwiegend nicht eingestuften Stoffen ermöglicht die Substitution von Meko in Beschichtungssystemen sowohl auf Wasser-, als auch auf Lösemittelbasis.

 

Drei weitere Bewerber erhielten besondere Belobigungen durch die Jury: Electrovac Hacht & Huber entwickelte eine technische Lösung zum staubarmen Sackentleeren. Henkel erhielt die Belobigung für seine neuartigen Spachtel- und Klebemassen, die Staubbelastungen  auf dem Bau um bis zu 90 Prozent verringern. Vorbildlich sei auch das Gefahrstoffmanagementsystem des Städtischen Klinikums Braunschweig, das ein gutes Zusammenspiel der Zentraleinheiten mit den Bereichen der Klinik ermögliche.

 

Der Deutsche Gefahrstoffschutzpreis wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für vorbildliche und wegweisende Aktivitäten zum Schutz vor Gefahrstoffen ausgelobt. Insgesamt beurteilte die Jury 27 Bewerbungen aus vier Kategorien. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 24. Münchener Gefahrstofftage statt.

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