Schweiz - Mehr Mängel bei Kontrollen
Mängelquote liegt 2021 bei 17,5 Prozent gegenüber 16,2 Prozent im Vorjahr
(ur) Im Jahr 2021 wurden in der Schweiz insgesamt 139.732 Lastwagen, Sattelschlepper, Lieferwagen und Busse kontrolliert. Dabei kam es zu 24.410 Beanstandungen. Das entspricht einer Mängelquote von 17,5 Prozent (2020: 16,2 Prozent). In 4.650 Fällen wurden die Fahrzeuge stillgelegt oder die Weiterfahrt verwehrt – das sind bei einer Stilllegungsquote von 3,3 Prozent 443 Fahrzeuge mehr als im Vorjahr. Dies geht aus dem Bericht zu den Schwerverkehrskontrollen hervor, den das Bundesamt für Strassen (ASTRA) und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) gemeinsam veröffentlicht haben.
Als häufigste Gründe für Beanstandungen nennt der Bericht (in Klammern: Veränderung gegenüber 2020):
- Abmessungen und Gewicht (plus 9 Prozent),
- Technische Mängel (plus 15 Prozent),
- Arbeits- und Ruhezeiten (plus 18 Prozent),
- Lizenzen und Ausweise (plus 8 Prozent),
- Geschwindigkeit (minus 3 Prozent),
- Gefahrgut (plus 22 Prozent),
- Alkohol, Drogen und Medikamente (plus 6 Prozent).
Am stärksten zugenommen haben Gefahrgut-Beanstandungen. In absoluten Zahlen: Im Jahr 2020 wurden 249 Beanstandungen gegenüber 304 Beanstandungen im Jahr 2021 bei einer Quote von 1,2 Prozent (2020: 1,1 Prozent) erfasst. Um welche Art von Mängeln es sich dabei handelt, weist die Statistik nicht aus.

