Durchführungsrichtlinien-Gefahrgut aktualisiert
Die neuen Richtlinien (RSEB) geben Erläuertungen zu den gefahrgutrechtlichen Vorschriften
(ur) Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die Richtlinien zur Durchführung der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB) und weiterer gefahrgutrechtlicher Verordnungen (Durchführungsrichtlinien-Gefahrgut) – RSEB – mit Datum vom 15. April 2021 bekannt gemacht (VkBl. 2021 S. 375 und Sonderdruck B 2207).
Die RSEB berücksichtigen
- die GGVSEB in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. März 2021 (BGBl. I S. 481),
- die Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV), in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. März 2019 (BGBl. I S. 304), geändert durch Verordnung vom 26. März 2021 (BGBl. I S. 475),
- die Gefahrgut-Ausnahmeverordnung (GGAV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. März 2019 (BGBl. 2019 I S. 229), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26. März 2021 (BGBl. I S. 475) und
- die Ortsbewegliche-Druckgeräte-Verordnung (ODV) vom 29. November 2011 (BGBl. I S. 2349), zuletzt geändert durch Art. 491 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474).
Gleichzeitig werden die RSEB vom 30. April 2019 (VkBl. 2019 S. 306) aufgehoben.
Die RSEB wurden gemeinsam mit den zuständigen obersten Landesbehörden ausgearbeitet und sollen als deren allgemeine Verwaltungsvorschriften eingeführt werden, um eine einheitliche Durchführung der gefahrgutrechtlichen Vorschriften im Straßen-, Eisenbahn- und Binnenschiffsverkehr in Deutschland zu gewährleisten.

