Europas Gefahrgutbeauftragte
In Bonn trafen sich die Vertreter von 15 Gefahrgutbeauftragtenverbänden.
(uh) Am 17. und 18. Februar 2014 fand in Bonn auf Einladung des Gefahrgutvereins Deutschland e.V. (GGVD) ein erstes Treffen der Europäischen Gefahrgutbeauftragtenverbände statt. 15 Verbände mit mehr als 2.500 Mitgliedern aus 12 Ländern hatten 26 Delegierte nach Bonn entsandt. Themen waren:
- Kurzvorstellung des jeweiligen Verbands
- Zukunft des Verbandes der Europäischen Gefahrgutbeauftragtenverbände (EASA)
- Umsetzung des Abschnitts 1.8.3 ADR/RID/ADN in den 12 Ländern. Es gibt eine Spanne von sechs verschiedenen Mindestprozentsätzen für das Bestehen der Prüfung (80 % in CZ und PL, 70 % in NL, 60-70 % in CH, 64 % in IRL und UK, 60 % in DK und FR und 50 % in DE, ES, HU und LU).
- Identifizierung von Verbesserungen im Abschnitt 1.8.3 ADR/RID/ADN, Diskussion von Möglichkeiten der Umsetzung.
Die EASA will sich neu aufstellen, um bei UNECE in Genf den Status einer beratenden Nichtregierungsorganisation zu erlangen. Nur dann ist sie zu den Beratungen der Gemeinsamen Tagung ADR/RID/ADN zugelassen und kann ihre spezifischen Vorstellungen und Anliegen einbringen. Heute haben die Gefahrgutbeauftragten als die wahren Multiplikatoren der Vorschriften in den Unternehmen kein Gehör in Genf. Das soll sich ändern. Die nächste Sitzung wird am 29. und 30. September 2014 in Luxemburg stattfinden.
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