Zur Beförderung von A/H1N1
Täglich gehen neue Meldungen über die Ausbreitung der mexikanischen oder Schweinegrippe durch die Medien. Für den Versand von Proben und Viruskulturen hat die WHO ausführliche Informationen zusammengetragen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte in Inf.19 zur 86. Tagung der Arbeitsgruppe für den Gefahrguttransport Instruktionen für das Versenden von Proben und Viren der Schweinegrippe (A/H1N1) zusammen. Darin wird auf mehrere Dokumente mit ausführlichen Informationen zu diesem Thema verlinkt.
Die WHO weist darauf hin, dass Proben, die von Menschen oder Tieren stammen und unter Verdacht stehen oder erwiesenermaßen den Virus H1N1 enthalten, als "Biologischer Stoff, Kategorie B" mit der UN-Nummer 3373 versendet werden müssen. Viruskulturen, d.h. isolierte Viren von A/H1N1, sind dagegen als Kategorie A "Ansteckungsgefährlicher Stoff, gefährlich für Menschen" mit UN-Nummer 2814 zu versenden.
Hilfreich ist dafür auch der "Ratgeber für das Versenden infektiöser Stoffe". Dabei handelt es sich um eine Powerpoint-Präsentation sowie eine Einführung in das Thema von Dr. Nicoletta Previsani, die bei der WHO für epidemische und pandemische Gefahrenlagen zuständig ist. Zusätzlich hat die WHO ein PDF-Dokument mit Fragen und Antworten erstellt, das fortwährend aktualisiert wird. Die Unternehmen können sich mit ihren Fragen aber auch direkt an die Organisation mit Sitz in Genf wenden.
-
09.10.2026 Internationale Gefahrgut-Tage Hamburg: Sind Sie dabei?
-
24.09.2026 Kostenlose Leseprobe: Das ist doch nur Abfall
-
08.09.2026 Kostenlose Leseprobe: Alternative Methoden zur Risikoermittlung
-
03.09.2026 Haftungsfalle Gefahrgut – Wer haftet wirklich, wenn etwas schiefläuft?
-
03.09.2026 Online-Umfrage unter Gefahrgutbeauftragten

