Erst Freimessen, dann einsteigen
Der Einstieg in Behälter, wie Tanks, und enge Räume kann lebensgefährlich sein. Eine wichtige Schutzmaßnahme ist das Freimessen.
(mih) Der Einstieg in Behälter und enge Räume kann lebensgefährlich sein. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr) hin. Wo die Risiken liegen, zeigt sich häufig erst nach einem Unfall. Eine wichtige Schutzmaßnahme ist das Freimessen, z.B. vor dem Einstieg in einen Silo- oder Tankauflieger für Reparatur- oder Wartungsarbeiten.
Nicht nur Sauerstoffmangel, sondern auch Gefahrstoffe in einem Behälter können zu schweren und oftmals tödlichen Unfällen führen. Beim Freimessen wird ermittelt, ob die Atmosphäre in einem Behälter, Silo oder engen Raum ein sicheres Arbeiten ermöglicht. Freimessen dürfen nur qualifizierte Mitarbeiter. Sie benötigen dafür Messgeräte, die an die jeweilige Aufgabe angepasst sind und regelmäßig gewartet werden. Durch das Freimessen können Gefährdungen der Werkstattmitarbeiter durch Sauerstoffmangel, Explosionsgefahren oder Gefahrstoffe ausgeschlossen werden.
Weitere Informationen hat die BG Verkehr in der jüngsten Ausgabe ihres Magazins SicherheitsProfi zusammengestellt.

