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Symposium "Infektiöse Materialien"
Symposium Klasse 6.2 Infektiöse Materialien sind jeden Tag in Versandstücken per Lkw, Bahn oder Flugzeug unterwegs – als Proben zu Diagnosezwecken, als Abfälle aus Kliniken und Krankenhäusern, als Medikamente. Viele dieser Beförderungen fallen unter das Gefahrgutrecht. Darin sind ansteckungsgefährliche Stoffe in einer eigenen Klasse, der Klasse 6.2, zusammenfasst. Die Gefahrgutvorschriften legen fest, wie infektiöse Materialien zu klassifizieren, zu verpacken, zu versenden und zu befördern sind, um die Risiken so gering wie möglich zu halten.

Die Verantwortlichkeiten sind unterschiedlich verteilt: Nicht nur der Beförderer allein ist hier in der Pflicht, sondern auch Ärzte, Tierärzte, Mikrobiologen, Gefahrgutbeauftragte in Krankenhäusern/Kliniken und Laboren, Transporteure wie Kurierdienste sowie Verpackungshersteller. Aber auch Gesundheits- und Überwachungsbehörden müssen sich auskennen.

Oft sind diese Pflichten nicht bekannt. Ziel des 4. Symposiums Infektiöse Materialien ist es unter anderem, den Verantwortlichen bewusst zu machen, welche Bedeutung dem Umgang und der Beförderung gefährlicher Güter der Klasse 6.2 zukommt. Hier werden praktische Tipps und Anregungen zum (rechts)sicheren Umgang gegeben. Veranstalter sind das Robert Koch-Institut (RKI), Berlin, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin, und der Storck Verlag Hamburg.

Die Veranstaltung findet statt am 28./29. Oktober 2010.
Das Programm mit Anmeldeformular kann als PDF heruntergeladen werden.

Info-Telefon: +49-40/797 13-161
 

Symposium Infektiöse Materialien
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